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Möbel im Wandel der Zeit

 

Möbel werden seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation genutzt. Frühe Menschen verwendeten an Stelle von Stühlen natürliche Sitzgelegenheiten wie Baustümpfe oder nutzten moosbedeckte Flächen als Schlafgelegenheit. Vor rund 30.000 Jahren begannen Menschen mit dem Bau ihrer eigenen Möbel, die aus Holz, Stein oder Tierknochen gefertigt wurden. Der vermutlich früheste Beweis für die Existenz von Möbeln ist eine uralte Venus-Figur, welche in Russland gefunden wurde und die Göttin in einer sitzenden Position auf einem Thron darstellt.

 

Die alten Ägypter entwickelten einzigartige Möbeldesigns. Das beweisen unter anderem spektakuläre Fundstücke aus dem Grab des berühmten Pharaos Tutanchamun. Ägyptische Möbel wurden hauptsächlich aus Holz gebaut, es wurden aber auch Materialien wie Leder verwendet. Exquisite Stücke schmückte man dekorativ mit Gold, Silber, Elfenbein und Ebenholz. Das älteste Sitzmobiliar im alten Ägypten ist der Hocker, der von der königlichen Familie bis hin zum einfachen Bürger in der gesamten ägyptischen Gesellschaft verwendet wurde.

 

Der Thron als spektakuläres Möbelstück

 

Das spektakulärste Möbelstück unter den Sitzgelegenheiten ist der Thron. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Stuhl“ oder „Herrschersitz“. Die legendäre Zeus-Statue des Phidias, eines der sieben Weltwunder der Antike, soll den Gott Zeus auf einem aufwändigen Thron gezeigt haben. Römische Möbel wurden hauptsächlich aus Holz, Metall und Stein gebaut. Als Hölzer verwendeten die antiken Schreiner Ahorn, Zitrone, Buche, Eiche oder Stechpalme.

 

Das am häufigsten eingesetzte Metall war Bronze, das beispielsweise für Kopfstützen für Sofas und Metallhocker verwendet wurde. Ähnlich wie die Griechen benutzten die Römer bereits Dübel, Nägel und Kleber, um Holzstücke zu verbinden und Verblendungen zu fertigen. Ausgrabungen in Herculaneum und Pompeji förderten einzigartige römische Möbelstücke zu Tage, die aufgrund des Ausbruchs des Vesuvs in der Ascheschicht über die Jahrhunderte hinweg konserviert wurden.

 

Die Wiedergeburt des Möbel-Designs

 

Im Gegensatz zu den alten Zivilisationen Ägyptens, Griechenlands und Roms gibt es vergleichsweise wenig erhaltene Beispiele für Möbel aus der Zeit vom 5. bis ins 15. Jahrhundert. Die Möbel des Mittelalters waren meist schwere Stücke, die aus Eiche gefertigt und mit geschnitzten Designs verziert waren. In erster Linie handelte es sich dabei um Schränke, die damals hauptsächlich zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken verwendet wurden.

 

Die italienische Renaissance des 14. und 15. Jahrhunderts markiert eine Wiedergeburt des Möbel-Designs, das oftmals von der griechisch-römischen Tradition inspiriert wurde. Im 17. Jahrhundert hatte sich schließlich im Großen und Ganzen die häusliche Möbeleinrichtung, wie wir sie heute kennen, durchgesetzt.

 

Mit der industriellen Revolution begann ab dem 18. Jahrhundert eine massive Beschleunigung der Produktion. Inzwischen werden Möbel zwar in erster Linie industriell gefertigt. Doch Tischler oder Schreiner, die ein Möbelstück als Unikum per Hand fertigen, repräsentieren nach wie vor die Erfolgsgeschichte der Handwerkskunst.